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Eines der letzten Geheimnisse Europas

Albaniens Lage in Europa

Albaniens Lage in Europa

Der bekannte britische Dichter Lord Byron der Albanien im frühen 19. Jh. bereiste, schrieb darüber: „Ein Land das viele bewundern! Doch viele fürchten sich, es kennenzulernen.“ Der zweite Satz trifft zum größten Teil wohl noch heute zu. Denn Vorurteile und Halbwahrheiten wie: „Ist dort nicht Krieg?“ oder „Muss man durch die Armut dort, nicht Angst um Leib und Leben haben?“ tragen zum schlechten Image dieses herrlichen Landes bei. Tatsächlich beziehen sich Fragen des Krieges sicher zum größten Teil auf den Kosovo, der aber seit dem Ende des 2. Weltkrieges zu Jugoslawien gehörte und seit 2009 unabhängig ist. Eine Gefahr für Leib und Leben besteht höchsten beim Genuss von zu viel Raki, dem albanischen Nationalgetränk, gebrannt aus Weintrauben oder Pflaumen. In diesem Land angekommen, fühlt man sich sicherer, als in mancher deutscher Großstadt. Albanien ist faktisch frei von Kriminalität und ist daher wie geschaffen zum Abbau von Vorurteilen. Trotzdem zählt Albanien nach wie vor zu den ärmsten Ländern Europas. Doch es ist augenscheinlich, dass endgültig der schwarze Schleier der kommunistischen Diktatur Enver Hoxa’s und die jahrzehntelange Isolation vom Rest der Welt, Geschichte sind.

Wir bereisten nur einen kleinen Teil des Landes, deshalb werden auch nur die bisher gesehenen Ziele beschrieben. Aber wir hoffen natürlich auf weiteren Reisen Albanien intensiver kennenzulernen.

Ilir und Stephan v. L.

Ilir und Stephan v. L.

Unser Dank gilt Ilir, der uns über die sprachlichen Hürden hinweghalf und immer hilfsbereit zur Seite stand und vor allem Stephan, ohne den wir wahrscheinlich nie dieses Land erlebt hätten.