Sehenswertes

Syri i Kaltër – Blaues Auge

Das blaue Auge ist eine Quelle im Gebirge Mali i Gjerë und mit 6 m³/s die wasserreichste Quelle des Landes. Das Wasser tritt unter hohem Druck aus einem Quelltopf hervor, dessen genaue Tiefe noch nicht erkundet werden konnte. Man spricht aber von mindestens 50 m. Die Temperatur beträgt 12.75° C mit einer minimalen Abweichung von lediglich 0.15° C. Vor dem Hintergrund des hellen Kalksteins hat das Wasser im Sonnenlicht eine tiefblaue Farbe, die ihr auch den Namen verleiht. Die unmittelbare Umgebung (180 ha) steht unter Naturschutz und gleicht einem Tropischen Wald. Sie ist Heim für viele Tier- und Pflanzenarten. Ein Ausflug dorthin ist für Naturfreunde ein Muss.

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Das etwas andere Restaurant

Auf dem Weg von Dhermi nach Saranda, in Borsh, kommt man an einem unscheinbaren Restaurant vorbei. Ein Nettes Äußeres, aber nichts Spektakuläres. Geht man jedoch hinein und nach hinten durch, traut man seinen Augen kaum. Dutzende kleine Wasserfälle, mittendrin Kleine Sitzecken, Pflanzen wuchern und Libellen schwirren durch die feuchte Luft. Eine derartige Gaststätte hatten wir so noch nicht gesehen. Da schmeckt das kühle Bier aus Korça noch mal so gut.

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Mesopotam – Historisches Kleinod

Mesopotam ist eine Landgemeinde im Süden Albaniens. Der kleine Ort liegt fünf Kilometer südlich von Delvina nahe der Straße von Gjirokastra nach Saranda am Fluss Bistrica. Viele der mehrheitlich orthodoxen Bewohner von Mesopotam gehören zur griechischsprachigen Minderheit Albaniens. Nur die Landwirtschaft bietet den Bewohnern vor Ort einige Arbeitsplätze. Deshalb ist die Abwanderung seit mehr als einem Jahrzehnt hoch. Der Name des Ortes ist griechischer Herkunft und bedeutet Zwischen den Flüssen. Damit wird auf das ehemalige Kloster St. Nicolaus angespielt, das auf einem Hügel zwischen zwei Armen der Bistrica lag. Heute steht nur noch die Kirche Shën Kollë und ein Teil einiger Mauern. Durch mühevolle Handarbeit versucht man wieder einiges zu renovieren. Es lohnt sich einen kleinen Abstecher zu diesem historischen Fleck zu machen.

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Butrint – Antike Stätte im Süden

Butrint ist eine Ruinenstätte im Süden Albaniens in der Nähe der Stadt Saranda. Die nur zu einem Fünftel ausgegrabene antike Stadt liegt auf einer Halbinsel zwischen dem See von Butrint, dem Vivar-Kanal und dem Ionischen Meer in Sichtweite der griechischen Insel Korfu. Butrint zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Albanien und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Seit der Antike erlebte sie eine wechselvolle Geschichte mit immer wiederkehrenden Veränderungen der Bausubstanz. Noch heute kann man sich von der fortschrittlichen Bauweise, vor allem in der römischen Zeit überzeugen. Eine wunderschön erhaltene Burg über der Anlage beherbergt ein kleines Museum mit diversen antiken Fundstücken. Einen herrlichen Rundblick auf die Landschaft kann man gleich noch zusätzlich genießen.

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700.000 Pilze aus Beton und ein Hafen im Berg

Ob es nun sehenswert ist oder eine Verschandelung der Landschaft, das muss jeder für sich selbst ausmachen. Ca. 700.000 solcher Einmann-Bunker wurden wegen der paranoider Angst des damaligen Diktators vor dem „imperialistischem Feind“ in den 70er Jahren über das gesamte Land verteilt. Da sie  ziemlich tief in die Erde eingelassen wurden, entfernt man sie auch nur bei Baumaßnahmen. Teilweise dienen heute nicht selten den Bauern als Lagerstätte für ihr Material oder werden auch mal kunstvoll bemalt. Ein zweites Relikt aus der alten Zeit ist der einzige jemals bestehende U-Boot Hafen im Mittelmeer. Als Hoxa und Chruschtchow noch enge Verbündete waren wurde dieser für sowjetische U-Boote errichtet.

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Des Diktators Sommerresidenz

Am Strand von Dhermi findet man eine Villa im Stile der sozialistischen Bauweise der 70er Jahre. Enver Hoxa, Albaniens Diktator verbrachte erholte sich hier von der anstrengenden politischen Arbeit. Mit Hubschrauberlandeplatz, herrlichem Garten und eigenem Strandzugang war alles vorhanden was das Präsidentenherz begehrt. Heute hat man ungehinderten Zugang zum Haus, es scheint niemand zu besitzen. Wahrscheinlich bewohnt es ein älterer Herr, den wir am Haus trafen und lässt es sich gut gehen. Durch die Besitzlosigkeit ist der Garten leider nicht mehr super gepflegt, ist aber dennoch herrlich anzusehen. Wenn man in Dhermi ist muss man die Dekadenz dieser Anlage einfach erkunden. Erstaunlich ist, dass angrenzend gleich eine kleine historische Backsteinkirche steht. Dass diese nicht dem Religionshasser Hoxa zum Opfer fiel ist verwunderlich.

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Bootstour auf glasklarem Meer

Wenn man am Ionischen Meer, mit seinen einsamen Buchten und dem Glasklaren Wasser, Urlaub macht, dann muss man einfach eine Bootstour machen. Man findet immer ein lohnendes Ziel. Wie z.B. auch kleine höhlen.